Nutzungsbedingungen (Terms of Service)

Diese Nutzungsbedingungen (im Folgenden – AGB) regeln die Nutzung der RelyShield-Dienste, die Nutzung der Website, Bestell- und Zahlungsverfahren, Haftungsbeschränkung und andere damit verbundene Bestimmungen. Mit der Bestellung von Diensten oder der Nutzung der Website bestätigen Sie, dass Sie die AGB gelesen haben und ihnen zustimmen.

Version: 1.1 · Gültig ab: 2023-01-21

1. Diensteanbieter

Diensteanbieter: Stanislovas Kalašnikovas (Einzelunternehmer nach litauischem Recht)
USt-IdNr.: 1436981
E-Mail: relyshield@gmail.com
Marke: RelyShield
Website: www.relyshield.com

2. Begriffsbestimmungen

  • Website – www.relyshield.com und zugehörige Unterseiten, Kundenbereiche, Formulare, Tools.
  • Kunde – eine natürliche oder juristische Person, die die Dienste bestellt.
  • Dienste – Kontowiederherstellung, Kontoschutz (Sicherheitseinrichtung), Beratungen und andere auf der Website beschriebene Dienste.
  • Plattformen – Drittanbieter-Systeme/Dienste, deren Konten mit den Diensten zusammenhängen können (z. B. Meta/Facebook/Instagram, Google/Gmail, Apple usw.).
  • Abonnement – periodische Zahlung für Mitgliedschaftsvorteile (z. B. Priorität, Rabatte, Guthaben) wie zum Bestellzeitpunkt im Plan beschrieben.

3. Territorium und Sprache

Dienste können derzeit in der Republik Litauen erbracht werden, und mit der Expansion des Unternehmens – international. Einige Dienste, Bedingungen und Optionen können von Standort des Kunden, Plattformrichtlinien und anwendbarem Recht abhängen.

Die AGB werden in Litauisch bereitgestellt. Bei einer Übersetzung hat die litauische Version bei Widersprüchen Vorrang, sofern zwingendes Recht nichts anderes vorsieht.

4. Unabhängigkeit von Plattformen

Der Diensteanbieter ist kein Mitarbeiter, Vertreter oder offizieller Agent von Meta, Facebook, Instagram, Google oder anderen Plattformen, sofern nicht ausdrücklich schriftlich vereinbart. Dienstergebnisse hängen von Plattformverfahren, Entscheidungen, automatisierten Systemen, Prüfungen, internen Richtlinien und anderen Umständen ab, die der Diensteanbieter nicht kontrolliert.

5. Art und Umfang der Dienste

5.1. Kontowiederherstellung / Zugriffs wiederherstellung

Unterstützung, wenn der Kunde den Zugang zu Konten verloren hat (z. B. gehackt, übernommen, blockiert, eingeschränkt), einschließlich Situationen mit Facebook Business Manager, Werbekonten, Unternehmensseiten usw. Ziel ist es, angemessene Maßnahmen zu ergreifen und Empfehlungen zur Wiederherstellung des Zugangs oder zur Schadensminderung zu geben.

5.2. Kontoschutz (Sicherheitseinrichtung A–Z)

Sicherheitseinrichtung des Kundenkontos: 2FA, Backup-Codes, Wiederherstellungs-E-Mail/Telefon, Kontakte, Sitzungsprüfung und -trennung, verbundene Apps, Risikominderung und andere mit dem Kunden vereinbarte Maßnahmen (einschließlich Facebook/Instagram/Gmail und zugehöriger Konten bei Bedarf).

5.3. Beratungen

Beratungen schriftlich oder remote zu Situationsdiagnose, Aktionsplan, Sicherheit und Risiken. Das Ergebnis sind Empfehlungen und Erklärungen, keine garantierte spezifische Plattformentscheidung.

5.4. Automatisiertes System

Der Diensteanbieter kann ein eigenes automatisiertes System nutzen, um Dienste effizienter zu erbringen. Basierend auf Kundendaten kann das System automatisch Anfragen an Plattformen vorbereiten und/oder einreichen (z. B. Einspruchsformulare), Nachrichten an Plattform-Supportkanäle senden und ein Aktionsprotokoll erstellen. Diese Aktionen werden nur soweit für den Dienst erforderlich durchgeführt und garantieren keine Plattformentscheidungen.

Verboten: Der Diensteanbieter führt keine rechtswidrigen Handlungen durch (Hacking, Umgehung von Regeln, Dokumentenfälschung, unrechtmäßige Kontenübernahme). Bei begründetem Verdacht auf rechtswidrigen Zweck – werden keine Dienste erbracht.

6. Kein garantiertes Ergebnis

Der Kunde versteht und stimmt zu, dass der Diensteanbieter kein bestimmtes Ergebnis garantiert (z. B. Kontorückgabe, Entsperrung, Wiederherstellung von Werbekonten, Bedingungen oder Plattformentscheidungen). Das Wesen der Dienste ist professioneller Einsatz, Kompetenz, durchgeführte Maßnahmen und aufgewendete Zeit.

Die Zahlung gilt für die Zeit, Kompetenz, durchgeführten Maßnahmen, Analyse und Beratungen des Diensteanbieters, unabhängig davon, ob die Plattform zugunsten des Kunden entscheidet.

7. Preise und Preisänderungen

Dienstpreise können sich ändern. Um ständige Dokumentenaktualisierungen zu vermeiden, gilt: der für den Kunden gültige Preis ist der zum Zeitpunkt der Bestellung und Zahlung klar angegebene (z. B. im Stripe-Zahlungsfenster, Checkout, Rechnung oder Bestätigung).

Bei Paketen, Plänen oder Abonnements werden Inhalt und Preis im Plan/der Bestellung detailliert. Preisänderungen gelten nicht rückwirkend für bereits bezahlte Bestellungen, sofern nicht ausdrücklich anders vereinbart.

8. Zahlung und Stripe

Zahlungen für Dienste und Abonnements werden über den Drittanbieter-Zahlungsdienstleister Stripe abgewickelt. Stripe kann zusätzliche Regeln und Zahlungsprüfungen anwenden (z. B. Zahlungsbestätigung, Betrugsprävention).

  • Der Diensteanbieter hat das Recht, die Dienstleistung erst nach Zahlungseingang zu beginnen, wenn dies zum Bestellzeitpunkt festgelegt wurde.
  • Abonnementzahlungen werden automatisch gemäß dem gewählten Zeitraum abgebucht, bis das Abonnement vom Kunden gekündigt oder aus berechtigten Gründen beendet wird.
  • Bei Zahlungsausfall (z. B. Kartenablehnung) kann der Zugang zu Abonnementvorteilen bis zur Aktualisierung der Zahlung ausgesetzt werden.

9. Kundenpflichten und Bestätigungen

  • Der Kunde bestätigt, dass er der rechtmäßige Kontoinhaber ist oder die rechtliche Befugnis hat, im Namen des Inhabers zu handeln (z. B. bei Unternehmenskonten).
  • Der Kunde verpflichtet sich, genaue Informationen und erforderliche Daten bereitzustellen (z. B. Links, IDs, Kontakte, Screenshots, Dokumente).
  • Der Kunde verpflichtet sich, rechtzeitig die von Plattformen geforderten Maßnahmen durchzuführen (Identitätsprüfung, Dokumente, Sicherheitsprüfungen, Passwortänderung usw.).
  • Der Kunde versteht, dass frühere Plattformverstöße, verdächtige Aktivitäten, Verzögerungen oder ungenaue Daten die Erfolgswahrscheinlichkeit verringern können.
  • Der Kunde verpflichtet sich, die Dienste nicht für rechtswidrige Zwecke oder zur Wiederherstellung von Konten zu nutzen, die nicht ihm gehören.

10. Anmeldedaten, Zugang und Sicherheit

10.1. Passwörter und temporärer Zugang

Für einige Dienste (besonders A–Z-Sicherheitseinrichtung) kann Kundenzugang zu Konten erforderlich sein. Der Kunde kann Anmeldedaten (z. B. Passwort), Sitzung oder anderen temporären Zugang bereitstellen. Der Kunde versteht, dass es sich um sensible Daten handelt und übernimmt die Verantwortung für die Übertragung über den gewählten Kanal.

Empfehlung: Nach dem Dienst sollte der Kunde das Passwort ändern, aktive Sitzungen prüfen und bei Bedarf gewährten Zugang widerrufen. Der Diensteanbieter kann sicherere Arbeitsmethoden vorschlagen (z. B. Remote-Sitzung auf dem Bildschirm des Kunden), die konkrete Methode wird je nach Situation und Kundenmöglichkeiten gewählt.

10.2. Handeln im Namen des Kunden

Mit der Bestellung eines Dienstes erteilt der Kunde dem Diensteanbieter das Recht, Maßnahmen im Zusammenhang mit Kontowiederherstellung oder Sicherheitseinrichtung durchzuführen (Einstellungen ändern, Sitzungen trennen, 2FA aktivieren, Wiederherstellungsdaten prüfen usw.) in dem erforderlichen und mit dem Kunden vereinbarten Umfang.

10.3. Risikobewusstsein des Kunden

Der Kunde versteht, dass Kontosicherheitsänderungen (z. B. 2FA, Wiederherstellungs-E-Mail, Telefonnummer, Sitzungstrennung) den Anmeldevorgang vorübergehend ändern und zusätzliche Bestätigungen erfordern können. Der Kunde verpflichtet sich zur Zusammenarbeit und zur Aufbewahrung von Wiederherstellungscodes und anderen wichtigen Informationen.

Der Kunde versteht, dass einige Dienste Zugang zu Konten erfordern können. Die Bereitstellung von Anmeldedaten ist nicht verpflichtend, aber wenn der Kunde sie bereitstellt, wird empfohlen, nach dem Dienst Passwörter zu ändern und aktive Sitzungen zu prüfen.

11. Rückerstattungen und Widerrufsrecht

11.1. Zahlung für Zeit und Maßnahmen

Da Dienste Beratung, Analyse und konkrete Maßnahmen umfassen, werden keine Rückerstattungen für bereits erbrachte Dienste oder begonnene Arbeiten gewährt, auch wenn das Endergebnis (z. B. Kontowiederherstellung) nicht erreicht wird.

11.2. 14-tägiges Widerrufsrecht (Verbraucher)

Wenn der Kunde Verbraucher ist (natürliche Person, die nicht zu geschäftlichen Zwecken handelt), kann er innerhalb von 14 Tagen vom Fernabsatzvertrag zurücktreten, wenn die Dienstleistung noch nicht begonnen hat.

Wenn der Kunde ausdrücklich verlangt, die Dienstleistung sofort zu beginnen (vor Ablauf der 14-Tage-Frist), stimmt der Kunde zu, dass nach Beginn der Dienstleistung das Widerrufsrecht eingeschränkt sein kann und der Kunde den tatsächlich erbrachten Teil der Dienstleistung bezahlen muss.

Dienstbeginn ist der Zeitpunkt, an dem die reale Analyse, Kommunikation, Anmeldungen, Sicherheitsänderungen oder andere faktische Maßnahmen für den Fall des Kunden beginnen.

11.3. Abonnementkündigung

Das Abonnement kann jederzeit gekündigt werden. Die Kündigung wird gemäß den gewählten Periodenregeln wirksam (in der Regel – ab Beginn der nächsten Periode). Bereits berechnete Abonnementgebühren für vergangene/aktuelle Perioden werden in der Regel nicht erstattet, sofern zwingendes Recht nichts anderes vorsieht.

12. Abonnement (Mitgliedschaft) Bedingungen und fair use

Abonnementpläne können Priorität, Rabatte, Diagnoseguthaben oder andere Vorteile bieten, wie zum Bestellzeitpunkt im Plan beschrieben.

  • Priorität bedeutet Reihenfolge der Dienstleistung, es wird jedoch kein spezifischer Zeitrahmen garantiert, sofern der Plan nicht ausdrücklich anderes vorsieht.
  • Rabatte gelten nur für planspezifische Dienste und Bedingungen; sie sind keine Rückerstattungen.
  • Guthaben (falls vorhanden) können nicht gegen Bargeld eingetauscht werden und können gemäß Plan ein Ablaufdatum haben.
  • Fair use: Bei Missbrauch durch den Kunden (z. B. ungewöhnlich hohes Anfragevolumen, Nutzung entgegen dem Planzweck, systematischer Spam) kann der Diensteanbieter die Dienstleistung einschränken oder einen anderen Plan/eine andere Lösung vorschlagen.

13. Haftungsbeschränkung

Soweit gesetzlich zulässig, haftet der Diensteanbieter nicht für indirekte Verluste, entgangene Gewinne, reputationsschäden, Datenverlust, Geschäftsunterbrechung oder ähnliche Folgen aus: (i) Plattformentscheidungen oder -betrieb, (ii) Handlungen Dritter (z. B. Hacker), (iii) ungenaue Informationen des Kunden, (iv) Untätigkeit/Verzögerung des Kunden, (v) Kommunikations-/Geräteausfälle, (vi) höhere Gewalt.

Wenn eine Haftung entsteht und das Gesetz ihre Begrenzung erlaubt, ist die Gesamthaftung des Diensteanbieters für direkte Verluste auf den Betrag begrenzt, den der Kunde tatsächlich für den umstrittenen Dienst bezahlt hat.

Hinweis zu Plattformregeln: Einige Plattformen können Konten aus verschiedenen Gründen einschränken. Der Diensteanbieter haftet nicht für Plattformsanktionen, wenn sie aus Plattformentscheidungen, früheren Handlungen oder Regelverstößen des Kunden oder Handlungen Dritter resultieren.

14. Verbotene Handlungen

  • Versuch, Konten wiederherzustellen oder darauf zuzugreifen, die nicht Ihnen gehören, ohne rechtliche Befugnis.
  • Umgehung von Plattformregeln, Dokumentenfälschung, Identitätsfälschung.
  • Nutzung der Dienste für Betrug, Erpressung, bösartige Aktivitäten oder andere rechtswidrige Handlungen.
  • Versuch, die Sicherheit der Website oder des Systems zu gefährden, den Betrieb zu stören oder Formulare zu missbrauchen.

Bei Feststellung verbotener Aktivitäten hat der Diensteanbieter das Recht, die Erbringung von Diensten zu verweigern und (bei Bedarf) gesetzliche Maßnahmen zu ergreifen.

15. Vertraulichkeit

Der Diensteanbieter verpflichtet sich, die vertraulichen Informationen des Kunden zu bewahren und nicht an Dritte weiterzugeben, außer: (i) wenn für den Dienst erforderlich (z. B. Ausfüllen von Plattformformularen im Namen des Kunden oder Unterstützung über das Kundenkonto), (ii) wenn gesetzlich vorgeschrieben, (iii) wenn für Zahlungen, Buchhaltung oder rechtliche Verpflichtungen erforderlich.

16. Personenbezogene Daten und Cookies

Personenbezogene Daten werden gemäß der auf der Website veröffentlichten Datenschutzrichtlinie und Cookie-Richtlinie verarbeitet. Mit der Bestellung von Diensten bestätigt der Kunde, dass er nur rechtmäßige Daten bereitstellt und das Recht dazu hat (z. B. Berechtigung für Unternehmenskonten).

17. Geistiges Eigentum

Website-Inhalte, Design, Texte, Logos, Methoden und andere Elemente sind geistiges Eigentum des Diensteanbieters und/oder rechtmäßiger Lizenzinhaber. Kopieren, Verteilen oder kommerzielle Nutzung ohne schriftliche Genehmigung ist verboten, außer wie gesetzlich vorgesehen.

18. Aussetzung und Verweigerung von Diensten

Der Diensteanbieter hat das Recht, die Erbringung von Diensten zu verweigern oder auszusetzen, wenn: (i) der Kunde keine erforderlichen Informationen bereitstellt, (ii) der Kunde die AGB nicht einhält, (iii) begründeter Verdacht auf rechtswidrige Aktivität besteht, (iv) der Kunde beleidigend auftritt, droht oder die Arbeit anderweitig stört, (v) die Zahlung nicht gemäß vereinbarter Verfahren erfolgt.

19. Höhere Gewalt

Der Diensteanbieter haftet nicht für Nichterfüllung oder Verzögerung von Verpflichtungen, wenn dies aufgrund von Umständen höherer Gewalt erfolgte, einschließlich aber nicht beschränkt auf: Plattform-Systemausfälle, Cyberangriffe, Ausfälle von Kommunikationsanbietern, Gesetzesänderungen, staatliche Maßnahmen.

20. Änderungen der AGB

Der Diensteanbieter kann die AGB aktualisieren, wenn sich Dienste, Rechtsanforderungen oder das Geschäftsmodell ändern. Die neueste Version wird immer auf der Website veröffentlicht. In wesentlichen Fällen kann eine zusätzliche Mitteilung auf der Website bereitgestellt werden.

21. Anwendbares Recht und Streitbeilegung

Auf die AGB findet das Recht der Republik Litauen Anwendung. Wenn der Kunde Verbraucher ist und die zwingenden Verbraucherschutzvorschriften seines Landes zusätzliche Rechte vorsehen – gelten diese im zwingend anwendbaren Umfang.

Streitigkeiten werden durch Verhandlung beigelegt. Wenn keine Einigung erzielt wird – wird der Streit vor dem zuständigen Gericht am Geschäftssitz des Diensteanbieters beigelegt, sofern das Gesetz nichts anderes vorsieht. Verbraucher können sich auch an die staatliche Verbraucherschutzbehörde wenden oder andere gesetzlich vorgesehene Mittel nutzen.

22. Kontakt

  • Diensteanbieter: Stanislovas Kalašnikovas (Einzelunternehmen)
  • USt-IdNr.: 1436981
  • Email: relyshield@gmail.com
  • Website: www.relyshield.com